Wiederverwendung und -verwertung
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Eine weitere Variante für einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz ist die Wiederverwendung oder auch -verwertung bereits verwendeter Materialien und Rohstoffe. Ein einfaches und günstiges Beispiel dafür ist das Einrichten eines eigenen Komposthaufens im Garten bzw. die Nutzung von (Thermo-) Kompostern, die in verschiedenen Formen und Größen angeboten werden. Durch eine solche Wiederverwendung von organischem Abfall aus Garten und Haushalt erhält man in relativ kurzer Zeit einen sehr nützlichen und nährstoffreichen Grundstoff für die Gartenarbeit. Und das kostengünstiger als durch Neukauf der Rohstoffe. Die Wiederverwertung lässt sich auch auf andere Themen ausweiten.
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Recycling-Kunststoffe
Das Recycling von Kunststoffen ist das weithin bekannteste Beispiel für die Wiederverwertung von bereits eingesetzter Ware. Die aus bereits gebrauchtem Kunststoff wiedergewonnenen Granulate verfügen in der Regel über die gleiche Festigkeit und Qualität wie zuvor. Auch Recycling-Papier ist den Verbrauchern ein Begriff und wird mittlerweile qualitativ geschätzt. Während zunächst nur leicht graues Recycling-Papier auf dem Markt angeboten wurde, das insbesondere bei Farbdrucken nicht die gleiche Qualität hervorbrachte wie Frischfaser-Papier, existieren heute zahlreiche Recycling-Papiersorten, die keinerlei Qualitätsverlust im Vergleich zu herkömmlichem Papier mit sich bringen. Auch für die Produktion von Tapeten eignet sich altes Papier vorzüglich.
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Ein wichtiges Indiz für die Qualität der Produkte ist auch der Blaue Engel, der auf vielen Produkten einen entsprechenden Hinweis auf das besondere Merkmal gibt. Eine Vielzahl von Recycling-Produkten findet sich heute im Angebot der OBI Märkte, wie z. B. · Regentonnen · Komposter · Baueimer und Mörtelkübel · Gartenpalisaden · Rasengitter und Frühbeete · Teichfolie · Rauhfaser-Tapeten. Ergänzend dazu sind auch Bio-Abfallsäcke erhältlich. Diese bestehen aus Pflanzenstärke und sind zu 100 % kompostierbar. Sie bieten während Ihrer Nutzung eine hohe Festigkeit und schonen bei der Produktion die Erdölressourcen. Sie werden in den Größen 10, 30 und 120 Liter angeboten
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Dachbegrünung
Ein grünes Dach bietet Vögeln, Insekten und Pflanzen neuen Lebensraum. Gerade in dicht besiedelten Gebieten ist dieser Ausgleich für versiegelte Flächen durch Bebauung sehr wichtig. Natürlich ist dabei zu beachten, dass die Dachbegrünung nicht für jedes Haus geeignet ist oder die volle Fläche bedecken kann. Gründe dafür können die Haus-Architektur (Schrägdach) oder auch die Statik eines Hauses sein. Das aufgebrachte Gewicht darf das Dach nicht übermäßig strapazieren. Aber auch schon kleine Flächen unterstützen die Umwelt. Vorteile bieten sich auch für das Haus selbst: Die Begrünung schützt die Dachhaut vor Hagel, UV-Strahlung und Temperaturschwankungen. Auch für die Haushaltskasse gibt es positive Aspekte: Die Wärmedämmung reduziert den Energieverbrauch und die Abwassergebühren sinken, da ein Großteil des Regenwassers direkt im Dach versickert. Weitere ökologische Vorteile sind die Klima- und Luftverbesserung und der Lärmschutz. Nicht immer ist es ratsam, eine Dachbegrünung selbst vorzunehmen. Auch mit der Hausversicherung sollte man sich in Verbindung setzen, um eventuelle Änderungen zu besprechen. In einigen Gemeinden und Regionen in Deutschland wird für die Einrichtung einer Dachbegrünung noch eine finanzielle Förderung angeboten. Bitte wenden Sie sich an das örtliche Bau- oder Umweltamt.
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