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Fehlinterpretation von OBI Finanzkennzahlen
Wermelskirchen, den 17.08.2007 - OBI ist kein börsennotiertes Unternehmen und somit bei der Veröffentlichung von Kennzahlen zur Beurteilung der finanziellen Unternehmenssituation den Medien gegenüber grundsätzlich restriktiv.
Ein Artikel in der Lebensmittelzeitung von Freitag, 17.8.2007 mit dem Titel „ OBI-Pläne werden zum Finanzproblem“ erfordert jedoch eine Richtigstellung.
Die in dem Artikel der Lebensmittelzeitung verwendeten Zahlen sind für eine aussagefähige Analyse der OBI Unternehmensgruppe nicht geeignet. Von einem Ergebnisrückgang, wie die Lebensmittelzeitung berichtet, kann keine Rede sein.
Im Gegensatz zur Darstellung in der Lebensmittelzeitung fällt das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit im Geschäftsjahr 2005/2006 bei korrekter Betrachtung wesentlich höher aus. Darüber hinaus übertrifft es den Vergleichswert des Vorjahres um 20 Prozent. Dieser positive Ergebnistrend aus den Vorjahren hat sich im Geschäftsjahr 2006/2007 verstärkt fortgesetzt und somit die Finanzkraft von OBI erneut deutlich verbessert.
Bei dem Vergleich des Konzernjahresüberschusses vernachlässigt die Lebensmittelzeitung u. a., dass eine Ergebnisabführung enthalten ist, die im Vergleich zum Vorjahr deutlich höher ausgefallen ist.
Die Aussage und Analyse der Lebensmittelzeitung zum „Konzernverlust“ sind unvollständig und falsch. Sie führen zu einer Fehlinterpretation der finanziellen Stärke von OBI.
Fundierte Analysen, wie sie von Banken und Rating-Agenturen bei der Bonitätsbeurteilung verwendet werden, unterstreichen die Fähigkeit von OBI, bei einer möglichen europäischen Markt-Konsolidierung eine aktive Rolle spielen zu können. Darüber hinaus bescheinigen diese Analysen OBI im Vergleich zum Wettbewerb eine herausragende Position im Investmentgrade-Bereich.